Diese drei kommen mit reichlich Verspätung. Das macht aber nichts, schließlich konntet ihr ja schon in momos (linkes Bild) und Ninas (mittleres Bild) Blog etwas über das jeweilige Sockenpaar erfahren. Von mir ist nur noch zu ergänzen, dass beide wunderbar passen und ich sehr glücklich damit bin :) .

Ebenfalls pudelwohl fühle ich mich mit den “Super Soxx” auf dem Bild rechts: die sind zwar von mir selbst, aber deswegen noch lange nicht schlecht ;-) . Nach bewährtem Rezept gestrickt, also 64 M auf 2,5er Bambusnadeln; 2/2-Bündchen, 3/1-Rippe, gerade Käppchenferse, Sternspitze.

Für die Jahreszeit sind momentan alle drei Paare viel zu warm, also lasse ich es mit dem stricken weiterhin sehr gemächlich angehen …

Die vorerst vorletzten Geburtstagssocken sind fertig! Hier sind sie:

Eine weinrote Regia Silk Shine mit dem effektvollen Muster “Yarn over Cable” aus “Sensational Knitted Socks” verstrickt: da kann man nichts falsch machen. 60 M auf 2,5er Bambusnadeln; 1/1-Bündchen; Herzchenferse; stumpfe Bandspitze. Mit diesem Paar bin ich weit vor dem tatsächlichen Termin fertiggeworden, dafür wird das übrige Geburtstagspaar, das ich noch stricken will, nicht rechtzeitig fertig werden. Tja. So kommt’s. Manchmal kriege ich Dinge einfach zu spät mit …

Inzwischen ist der Queen of Cups eine Ferse gewachsen, guckt mal:

Bei der kontemplativen Strickweise hier brauche ich mir wenigstens keine Sorgen um Fehleranfälligkeit zu machen :) .

Ein weiterer Grund, warum es bei mir zur Zeit etwas langsamer zugeht, ist das hier:

Was mag das wohl sein? ;-)

Es ist jedesmal eine rechte Zitterpartie, wenn man Socken für jemand anders strickt, insbesondere wenn man außer einer mehr oder weniger genauen Größenangabe rein gar nichts von der zu beschenkenden Person weiß. Hat man dann das fertige Sockenpaar vor sich liegen, gehen die Zweifel erst richtig los: Sind die nicht zu lang? Zu weit? Schnüren sie hier oder da nicht ein? Ist der Anschlag elastisch genug? Und so weiter und so fort. So geschehen erst vor kurzem wieder, bei diesem Paar:

Wapiti hat sie sich verdient, als sie der Lösung meiner Suchbild-Rätselfrage am nächsten kam. Also strickte ich: 64 M auf 2,5er Rosenholznadeln; Bündchen 2/2; das Muster auf Schaft und Fußrücken ist “Shadow Rib” aus der “little box of Socks”. Zum Beginn der (runden) Ferse bin ich auf zwei 60-cm-Rundnadeln von Knit Picks Harmony Wood (ebenfalls in der Nadelstärke 2,5 mm) umgestiegen; zur Sternspitze kam dann wieder das Nadelspiel zum Zuge.

Bei diesem Sockenpaar bin ich auf den Geschmack des Strickens mit Rundstricknadeln gekommen. Das soll jetzt beileibe nicht heißen, dass ich meine Nadelspiele jetzt verramsche - und mein heißgeliebtes Spiel aus Elfenbeinholz schon gar nicht! Mit den flexiblen Rundnadeln strickt es sich aber erheblich schneller; ich werde sie also fürs erste häufiger bei den “Allerweltsstrickereien” einsetzen.

Zum guten Schluss sei allen “Neugierigen” verraten: die Socken passen! Wapitis Mail erreichte mich vor ein paar Stunden :D

Ehe die gute Ute endgültig den Bannstrahl über mich verhängt, weil ich schon zu lange keine Sockenbilder mehr gezeigt habe, muss ich mich nochmal zusammenreißen:

Das linke Paar kennt ihr ja schon von hier. Neu sind die beiden “Roten”: in der Mitte eine Schöller & Stahl Sockenbaumwollmischung, stinknormal mit 2/2-Bündchen, 7/1-Rippe, Herzchenferse und Sternspitze; außen eine Super Soxx 75/25-Sockenwolle, ebenfalls 2/2-Bündchen, Waffelmuster am Schaft, Herzchenferse, Fuß glatt rechts und auch hier eine Sternspitze. Beide Paare sind Größe und wurden auf 2,5er Bambusnadeln gestrickt.

Reicht das erstmal? Bald gibt’s noch mehr! ;-)

Nachtrag: Größe 40. Seht es mir nach, die Temperaturen hier sind schon wieder gut für einen Sonnenstich ;-)

Meine Strick-Aktivitäten hielten sich in den letzten Tagen arg in Grenzen - das ist nicht verwunderlich bei den (hier jetzt nicht mehr) herrschenden Temperaturen. Aber keine Angst: die Gefahr, dass strickenden Bloggern etwas passiert, ist gering, wie ihr hier sehen könnt :-D

Ihr werdet mich also hoffentlich nicht so schnell verlieren. Dennoch halte ich das, woran ich im Moment arbeite, noch ein bisschen länger verborgen; die Freude, wenn ich es schließlich zeige, ist dann umso größer ;-)

Ja, ein bisschen angegeben wird hier auch! Und weil jetzt die Jahreszeit, wo man lieber draußen als drinnen ist, in vollem Gange ist, muss ich etwas bieten, dessen Effekt möglichst lange vorhält. Was könnte sich dazu besser eignen als dieses Anstricksel?

Tatsächlich habe ich die “Queen of Cups” angefangen, und zwar auf Ewas “Aprikose”, einer Angora/Merino/PA-Mischung. Große Worte dazu sind hier fehl am Platze, deshalb begnüge ich mich, zu sagen, dass sich die Wolle einfach wunderbar verstricken lässt - ob das an ihr oder den neuen Elfenbeinholznadeln oder gar beidem liegt, lasse ich mal offen ;-) .

So, nun geht’s wieder raus in die Sonne, aber keine Angst, es wird bald etwas fertig. Nur kann ich beim derzeitigen Wetter nicht sagen, wann …

Ach, was gruselt mir! Es ist ja nun die Zeit, wo man entweder keine oder nur sehr leichte Socken anziehen will, und “leicht” assoziiert man in Stricker(innen)kreisen meist mit Baumwoll(misch)garnen. Warum ich aus diesem Material kaum Socken habe, seht ihr hier:

Nicht, dass ich was dagegen hätte (jedenfalls nichts wirksames), aber ich finde die Farben der meisten Industrie-Baumwollgarne einfach zum davonlaufen. Die Regia Galaxy gäbe es ja inzwischen auch als Cotton-Version, aber was nützt mir das, wenn ich die nicht habe? Also verstricke ich halt erstmal meine Verlegenheitskäufe, mit dem erfreulichen Nebeneffekt, dass in meinen Wollkisten wieder Platz frei wird ;-) .

Technische Daten, kurz und bündig: 64 M auf 2,5er Bambusnadeln; Bündchen 2/2; Rest glatt rechts mit einfacher seitlicher Dehnungsfuge; gerade Käppchenferse; Sternspitze.

Etwas anspruchsvoller sind die nächsten beiden:

Die “Finsterlinge” hab’ ich noch nicht gezeigt; sie sind aus dem gleichen Knäuel wie die “Anthrazitstiefel“. Immerhin nicht ganz so groß (”nur” Größe 44), deshalb reichen auch 68 Maschen auf den 2,5er Bambusnadeln. Bündchen 2/2; das Schaftmuster ist “Woven Stitch” aus “Sensational Knitted Socks”, die Ferse ein Herzchen; der Fuß glatt rechts mit seitlicher, einfacher Dehnungsfuge wird von einer stumpfen Bandspitze abgeschlossen.

Bereits zum Single mutiert ist das eine Anstricksel von hier. In der ersten Fersenwandrückreihe habe ich am Rand jeweils eine Masche abgenommen, so dass die Ferse über 34 Maschen gestrickt wurde. Am Fußrücken blieb alles bei 36 Maschen (das Muster hat einen 6er-Rapport). Bei der Spickelabnahme wurde wieder auf 34 Maschen reduziert, so dass die Sohle ein klein wenig enger verläuft als der Fußrücken. Als Spitzenvariante kam diesmal die Propellerspitze zum Einsatz.

Die Passform ist aus meiner Sicht optimal, aber die Socken werden ja nicht für mich :( . Die Hoffnung, dass sie dem Beschenkten nicht passen oder gefallen, kann ich begraben …

Ausblick: aus der Warteschleife ist ein Knäuel schon angestrickt; ein Muster für den zweiten habe ich auch schon … Ewa-Baumwolle wird bald meine Nadeln zieren … und: die “Queen of Cups” kommt!

Kennt ihr das? Man rackert sich ab und hat doch den Eindruck, kein bisschen voranzukommen. Einerseits ist das zwar ärgerlich, aber in diesem Fall kann ich es sogar genießen. Oder würdet ihr es bedauern, diese beiden so schnell wie möglich wieder von den Nadeln zu haben?

Der einzige wirkliche Wermutstropfen ist, dass beide nicht für mich sind. Links im Bild sind die “Highlands”, eine Wolle/Bambus/Seide-Mischung vom Schneeschaf. Das Muster ist “Twin Rib” aus “Sensational Knitted Socks”, und ich stricke zum erstenmal mit Nadelstärke 2,25 mm. Dafür sind es auch 18 Maschen pro Nadel, also 72 insgesamt. Kommt mir vor wie Größe 46, obwohl es tatsächlich “nur” Größe 42 wird (trotzdem nicht für mich …).

Die stimmungsaufhellende Farbe rechts im Bild gehört zu einer Sheepaints-”Bamboolaine” und nennt sich “Butternut”. Das Muster ist “Shadow Rib Socks” aus “the little box of Socks”, und ich stricke es ganz normal auf 2,5er Nadeln mit 64 Maschen.

In der Warteschleife sind schon zwei Knäuel:

Dass sie noch nicht “im Einsatz” sind, liegt daran, dass ich trotz heftigen Kopfzerbrechens noch kein Muster dazu gefunden habe. Gut, dass ich schon genügend anderes zu stricken habe, so ist mir wenigstens Bedenkzeit gewährt. Vorschläge nehme ich jederzeit gerne entgegen, kann aber keine Garantie geben, dass ich sie befolge ;-) .

Wer das alles bekommen soll, verrate ich lieber noch nicht. Einige der Empfänger(innen) lesen hier nämlich mit, und ich will doch nicht jetzt schon den Überraschungseffekt wegnehmen :mrgreen: .

… trägt man in der Regel zwar nicht an den Füßen, aber wenn es sich um Socken aus Ewawolle mit der Farbbezeichnung “Kieselstein” handelt? Die sind nämlich gerade bei mir angekommen und schon an meinen Füßen:

Sie passen perfekt, und sind somit Sunsys adäquate Rache :-) . Die technischen Details könnt ihr hier nachlesen. Die 96 g verbrauchter Wolle kamen mir ein bisschen schwergewichtig vor, aber am Fuß fühlen sich die Socken federleicht an. Das motiviert mich, so bald wie möglich meine Vorräte von Ewas Baumwollmischungen auf die Nadeln zu nehmen, zumal sich die wärmere Jahreszeit jetzt endlich durchzusetzen scheint. Und Sneakers oder Kurzsocken sind ja schnell gestrickt, die werden also die angekündigten Projekte nicht übermäßig aufhalten ;-) .

Vielen Dank, liebe Sunsy, für Deine gelungene Revanche - die Wichtelaktion hat doch richtig Spaß gemacht!

Vermutlich warten jetzt schon alle, was und für wen ich als nächstes wichtele bzw. gewichtelt habe, aber da muss ich euch enttäuschen: jetzt bin erstmal wieder ich dran:

Die Wolle dazu stammt aus dem Winterpaket von Kirsten und ist eine Merino medium. Farblich ähnelt sie “Atlantis” aus den “Basics”, ist aber wohl nicht ganz das gleiche. Was aus der anderen Hälfte des Pakets geworden ist. habe ich hier gezeigt, und da ich beide Stränge für mich verstrickt habe, wurden die technischen Daten von Paar 1 einfach übernommen.

Diese Socken sind zwar schon seit ein paar Tagen fertig, aber ich habe mir mit dem Zeigen bewusst ein bisschen Zeit gelassen: Kirsten hat nämlich heute Geburtstag, wenn ich mich nicht völlig verlesen habe, und so veröffentliche ich das Bild ihr zu Ehren erst jetzt. Herzlichen Glückwunsch. liebe Kirsten, und mögen Dir Deine Färbeideen nicht ausgehen!

Singles gibt’s heute auch noch. Zum einen wurde mir gegenüber der Wunsch nach “anzugtauglichen” Socken geäußert, das riecht also nach dunkel, und zum anderen hatte ich in meinem Wollvorrat noch etwas anderes dunkles, das ich gerne für mich hätte, also bringen wir es hinter uns:

Das gräulich-anthrazitene Etwas ist eine Regia der Farbe Nr. 1933. Dank der feinen Wollqualität ist das Stricken wenigstens erträglich, aber ich bin dennoch froh, wenn ich die zweite Socke auch fertig habe - ist ja nur Größe 44 ;-) . Der andere Single, zu dem ein Anstricksel der Nummer Zwei noch nicht existiert, ist eine “Super Soxx”, die sich diesmal recht widerspenstig zeigte und mir auch prompt einen Knoten bescherte. Was soll’s, ich bin schließlich der Altmeister des “Russian Join” ;-) . Auch hier bin ich froh, wenn … (wiederhole ich mich da gerade?)

Getoppt wird das alles durch ein weiteres Paar in Größe 44. Die Wolle dazu kennt ihr schon; es ist der Rest der Anthrazitstiefel - da es ein 250-g-Knäuel ist, reicht der noch üppig … (ein Bild zeige ich später, ja? Soll ja nicht zu dunkel werden hier ;-) )

Aber es ist schon Licht am Ende des Tunnels zu erkennen! Eine Wolle/Bambus/Seide-Mischung vom Schneeschaf will zu einem weiteren Geburtstagsgeschenk verstrickt werden, und dann warten noch Wollmeisen, Sheepaints, Dornröschen und Tausendschönchen, teils für mich und teils zum verwichteln - freuet euch auf die nächsten Wochen!